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"Siέ..."

...eine kleine Person, mit zu vielen Ansprüchen, dunklem Musikgeschmack und einem Hang zum poetischen Gedankenausdruck.

Über...

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Jυsŧ , ώέℓℓ...

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мέinέ ώέℓŧ

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Dέspέяaŧέ?

“Does everybody sleep in here?”

"Don't want your hand this time, I'll save myself"

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{29. Juni 2006}

Ungelesener Brief

Die Papierfetzen fliegen noch immer umher. Die Gründe versteht keiner, er hat ihn einfach zerrissen. "Menschen sehen nie die Wahrheit ein, wenn's einen selbst betrifft". War dieser Gedanke richtig? Es gab tatsächlich einen Zusammenhang dazu, dass Menschen oft die Augen vor der Wahrheit verschließen und sie anderen umso mehr vorhalten. Dieser Brief, jetzt nur noch vom Wind umherwehende Fetzen, sollte iihm all dies von einer besonderen Seite zeigen. Es war, als hätte sie ihre Seele auf ein kleines Blatt Papier gebracht. Nur mit Worten offenbarte sie ihr Inneres. Niemand wollte es lesen, die Zeilen sind unberührt. Er hat ihre Seele getötet, mit nur einer Handbewegung. Ihr Körper vergisst Raum und Zeit, mit dem Brief zerriss auch ihre Seele. Er, die Wahrheit nicht einsehen wollend, entgegnete mit solcher Ignoranz, die Folge dieses Verhalten, erst viel zu spät haben sie sich bemerkbar gemacht. Der Körper wurde nur noch geleitet von ihrer Kraft, die sie aufbrachte um ihr Leben zu beenden. War es notwendig wegen diesem Brief zu sterben? - Ja, war es. Denn mit einer zerstörten Seele konnte niemand überleben. Und die Höhe war so verführend, so einladend. Sie hörte ihn schon, sein Bedauern aussprechen bei ihrer Familie, und genau dieser Gedanke trieb sie höher, immer weiter. Am Ziel nun angekommen, folgte das lang ersehnte Ende. Doch keiner wird wissen, dass ER sie umgebracht hat und sie nur die Reste beseitigen musste. Ihren Körper, denn ihre Seele existierte nicht mehr. Nur sie weiß es und erfüllte ihren letzten Wunsch und vollendete, was ihr Seelenmörder an
fin
g...

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{10.September 2006}

Meeresscheune

Ein Abend. So spät und warm. Brisen wehen umher, wehen um die alte Eiche. Nur ein Rascheln ist zu vernehmen und das leise Schwingen einer weit entfernten Schaukel, die dort nun schon seit Beginn meines bisherigen Denkens hängt. Ich blicke zu der Eiche, die so robust ist und mein Blick wandert zu der Schaukel, leise, schwach, vom Wind beeinflusst. Eine Verbindung zwischen ihnen war vorhanden. Kühle Abendlust, die am Tage verborgen bleibt und ein Versteck in den tiefsten Winkeln sucht.
Ich sehe mich um. Ein altes Haus - so scheunenartig, geradezu faszinierend.
Wie ein kleines Kind, das quängelnd und zerrend an der Hand der Mutter hängt
"Mami, was ist das denn für ein großes Haus?"
Die Augen leuchten, vor Erstaunen kaum wagend, zu blinzeln, aus Angst dieses Bauwerk könne verschwinden.
Ich schließe die Augen, warme Luft. Ein Gemisch aus Stroh und ein Gefühl der Freiheit.
Meine Schritte leiten mich an die Tiefe. Ich strecke die Arme aus. Schwindelgefühle, so ganz und gar befreiend. Ich sehe in die Tiefe hinab, das Haus liegt hinter mir.
Brandungsfelsen - woher kommt das unter mir liegende Meer? Meine Erinnerungen sind Bruchstücke, auf der Suche nach der Vollkommenheit. Das Puzzle komplett machen, das ist alles was ich will.
Wellen, beruhigende Wirkungen und dennoch wirkungslos. Was mache ich hier? Meine Gedanken stellem diese Frage immerzu an den Verstand. Gefühle beeinflussen stärker, lassen handeln.
Springe ich jetzt? Ich sehe in die Tiefe hinab. Wozu dient das alte Haus? Ich drehe mich um, weg von der Klippe, die so eine wunderschöne Anziehungskraft hatte. Eine Scheune am Meer, seltsames Phänomen. Meine Füße tragen mich zurück, zur angeblichen Sicherheit. Ohne Denken öffne ich diese schwere Tür. Wie erwartet nur Stroh eingetaucht in eine unheimliche Dunkelheit. Werde ich hier meine Erinnerung wiederfinden? In einem Haus voller Stroh und Dunkelheit? Entmutig von der eigenen Antwort sinke ich nieder auf den Boden. Er ist so kalt, mein erster Gedanke. Ich sitze dort, in der Dunkelheit. Was bislang gedanklich geschah, in die Praxis umgesetzt.Warum ist Dunkelheit immer in Verbindung mit Stille? In jeglicher Hinsicht. Das Versteck, die Nachdenklichkeit, der Tod. Selbes Schema. Immer und immer wieder. Die Tür, welche aufschwingt, ganz sachte, dennoch eine Unterbrechung. Mein Blick wandert umher. Keine Möglichkeit, Neues zu entdecken, das altgewohnte zu übersehen.
Aufgestanden, umhergeirrt.
Ich warte. Worauf?
Vor mir, ein Zeitungsartikel, keinerlei Spur.
Aufgeben, die unermüdliche Suche beenden. Die Erinnerung ruhen lassen.
Neuanfang. Welch große Lüge. Die Vergangenheit gegen die Zukunft eintauschen, welch unfairer Handel.
Das Licht als ewige Unterbrechung und wiederkehrender Feind.
Leben im Hier.
Denken im Jetzt.
Schizophrenie in jeglicher Hinsicht, Gefühle, Denkensweise.
Ich höre das Meer. Es ist frei und für die Ewigkeit bestimmt.
Ganz allein.
Tragisches Schicksal.
Warum ging die Tür auf?Windeskraft.
Ich laufe, wie ich es schon so oft tat.
Weiter und weiter.
Ein Wald, neben dem Meer, neben der Scheune.
Rascheln, neben Quietschen, neben Rauschen.
Klangvolle Harmonie, neben dunkler Stille.


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